Enzersdorf an der Fischa:
Pfarrkirche: ‚St. Thomas" - aus dem 12. Jahrhundert
Romanische und gotische Stilelemente sind noch gut erhalten.
Um 1715 im Barockstil erweitert wurde in den letzten Jahren
umfangreich restauriert
Dreifaltigkeitssäule: Im Jahre 1721 von Bartholomäus
Freiherr von Tinti errichtet. Als Dank dafür, dass die Bevölkerung
damals von der Pest verschont geblieben ist wurde im Jahre 2019
komplett restauriert.
Gemeindeamt: Ehemaliger Verwalterhof im Renaissancestil
vermutlich im späten 15. Jh. erbaut. Es ist darin heute das
Gemeindeamt, das auf 2 Geschoße mit 1 Sitzungssaal
aufgeteilt ist, untergebracht.
Weißes Kreuz: Romanisches Wegkreuz, am Fuße des
Königsbergs mit Gebetsbank und Heiligenbild versehen.
Ludwigshof: 1790 bis 1792 als „Maierhof" errichtet, ist
heute in Privatbesitz und wird als Rennpferdezucht bzw.
-haltung geführt.
Karlsdorf: Ortsteil zwischen Königsberg und Neuberg gelegen.
Es wurde keltische Frühbesiedelung des Ortes nachgewiesen.
1770 von Phillip Fürst Batthyany,
Graf von Strattmann neu gegründet.
Königsberg: (260m) - Von Mischwald bewachsene Erhebung
im Osten von Enzersdorf/Fischa. An dessen Abhängen sind
Weingärten mit den in diesem Gebiet, gängigen Rebsorten ausgepflanzt.
Am südlichen und westlichen Abhang sind die neu hergerichteten Kellerzeilen
„Huberzeile“ und „Schüttbergweg“ angesiedelt. Vom Königsberg kann
man den herrlichen Rundblick über das Hügelland, das
Leitha- und Rosaliengebirge bis Rax- und Schneebergmassiv,
sowie auf den Flughafen Wien-Schwechat und auf die Bundeshauptstadt Wien genießen.
Ausgiebige Wandermöglichkeit.
Neuberg: (270m) Erhebung im Südosten von Enzersdorf
an der Fischa mit reichhaltiger pannonischer Flora (Trockenrasengebiete).
Margarethen am Moos:
Pfarrkirche: „hl. Margareta“ – spätromanische Kirche (um 1144) mit charakteristischem,
achteckigem Turm. Ein Grabstein eines römischen Gutsbesitzers in der
Westmauer zeugt von der historischen Tradition von Margarethen/Moos.
Im Inneren der Kirche findet sich reichhaltiger Freskenschmuck
(romanisch, gotisch und im Stile italienischer Kirchen aus der Renaissancezeit).
Karner: Beinhaus aus dem 13. Jh. mit atypischer Form (nur 2x in NÖ vertreten).
Rechts vom Eingang befindet sich ein fünfgliedriges, spätromanisches Fenster.
Heute noch als Aufbahrungshalle genützt. Wurde im Jahre 2018 komplett restauriert.
Pfarrhof: (Kloster): 1745 bis 1925 als Barnabitenkloster
geführt. 1925 von den Salvatorianern übernommen.
Mächtige Bauanlage, im italienischen Renaissancestilangelegt,
über dem Portal eine Statue des hl. Paulus.
Im Inneren sind Wohnungen, das Pfarramt und das neu
restaurierte „Reflektorium" (herrlich ausgestatteter Freskensaal für
Veranstaltungen) untergebracht.
Maria - Unbefleckte Empfängnis:
1736 von Caecıilia Gräfin von Harrsch gestiftet, ist dieses
Mariendenkmal vom Geist der Renaissance getragen.
Schloss: Vor 1045 ungarische Wehranlage, ursprünglich
als Wasserschloss angelegt. 1760 von Ferdinand Philip von Harrsch
in Stil eines Renaissanceschlosses umgebaut.
1830 wurde der Wassergraben eingeebnet und ein prächtiger Schlosspark
im englischen Stil angelegt.
Heute in Privatbesitz mit Nutzung für Wohnungen.
und einem großen Festsaal für 70-120 Personen.
Seekreuz: 1682 von den Kuruzzen zerstörtes Wegkreuz (Grenzmarkierungen).
1863 neu aufgerichtet zeigt ein Dreifaltigkeitsbild.
St. Leopold: 1816 errichtet als Geschenk von Fürst Batthyany,
Graf von Strattmann, an Margarethen. Die Statue stellt Leopold III.,
Marktgraf von Österreich (1095-1136) dar.
Cholerakreuz: Mächtiges Steinkreuz mit gusseisernen Gekreuzigten,
1887 von Lorenz Seyer zum Gedanken der im Jahre 1831 an der
Cholera Verstorbenen errichtet.
Pieta: 1665 von “Willibald und Catarina Silbereisen” errichtet. Der Platz
“ an G`lander” ist ein Rest des ursprünglichen Bauernhofes (Anger). Über
der schlanken quadratischen Steinsäule mit einem Aufsatz von vier
Tafelbildern ist die trauernde Maria, Jesus beweinend, aufgesetzt.
Johannes v. Nepomuk: 1842 als “Brückenheiliger” an der wichtigsten
Brücke über den Reisenbach aufgestellt.